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In dieser für ihn unvorteilhaften Zwangslage tat mir Clowny direkt leid.
"Muttis Bester" - er sieht aus wie eine Mischung aus Heino und Unterprimaner
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Ich bin soooo schön, dass Chefins Facebook - Freundin Corinna Eichberger ihr zum Geburtstag sogar eine Zeichnung von mir geschenkt hat!
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Darf der das? Das ist mein...,
ähem, das w a r mein Schnüffelteppich...
Darf der das? Das ist, ähem, das w a r Cheffes Schuh!
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Liebe Leute, ich sage Euch: Mit Clowny hat Chefin dem Wuddel und mir einen richtigen Plagegeist vor die Nasen gesetzt. Der ist lästiger als eine Zecke. Denn die fällt wenigstens irgendwann ab, und im Winter bleibt man von ihnen verschont. Darauf können wir hinsichtlich dieses albernen Knutschclowns wohl nicht hoffen. Denn der ist so was von hartnäckig, piesackt uns andauernd mit seinen spitzen Milchzähnen und macht keine Anstalten demnächst wieder auszuziehen. Erschwerend kommt hinzu, dass beide Herrschaften den Lütten in ihr Herz geschlossen haben. Dagegen ist kein Kraut gewachsen.

Gestern Morgen zum Beispiel wollte ich so gerne ausschlafen. Es war schließlich Feiertag. Ich bin eh' ein Langschläfer. Dafür hat dieser Clown aber nicht ansatzweise Verständnis. Dass er in aller Herrgottsfrühe um 07.00 h ein dringendes Bedürfnis verspürt, kann ich verstehen. Das ging mir früher auch so. Ist eben eine Frage des noch nicht ganz ausgereiften Blasenfassungsvermögens. Dass Chefin sich dann seufzend aus unserem Wohnmobil tapfer in die Dunkelheit und Kälte begibt, um Ungemach in unseren vier Wänden zu verhindern, ist auch noch o.k. Aber danach könnte er sich ja wieder dezent auf seine Decke verkrümeln und weiterschlafen. Tut er aber nicht! Stattdessen verströmt dieser blöde Hund pure Heiterkeit, springt im WoMo wild von einem zum anderen und tut so, als wolle er die ganze Welt umpfoten. Man entgeht ihm nicht auf den knapp bemessenen Quadratmetern eines WoMos. Allein Chef wäre theoretisch vor ihm sicher gewesen, lag er doch noch in der schwindelerregenden Höhe des Alkovens, wohin diese kleine weiße Wollkugel zum Glück noch nicht  springen kann. Aber dieser tollwütige weiße Nichtsnutz unterstreicht seine frühmorgendlichen Temperamentsausbrüche auch noch mit lautem Gejohle und Gegacker! Da war es auch mit der Ruhe für den Chef vorbei. Schließlich habe ich dieser Knutschkugel auf hündische Art kurz entschlossen "Bescheid" gestoßen und ihm meine Meinung gegeigt. Um Himmels Willen! Clowny schrie, als wenn ich mit einem Messer auf ihn losgegangen wäre. Da tat er mir fast ein bißchen leid. Außerdem muss man ja heutzutage damit rechnen, dass alsbald der Tierschutzbund oder Peta vor der Tür stehen. Chefin war gar nicht sauer auf mich. Ich glaube, sie hat mich verstanden und war ihrerseits ganz froh, dass danach Ruhe einkehrte.


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Nachstehend drei Folgen aus der Serie "Kampf der Giganten"...

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Verstehe einer die Frauen... Unser komischer Knutschclown hat wider Erwarten offensichtlich Chancen in der Damenwelt. "Smilla" heißt seine Auserwählte. Auch wenn sie viel größer ist, sie sind gleichaltrig. Muss es nun ausgerechnet ein Golden Retriever sein?   Man muss doch auch an die Zukunft denken. Wenn die beiden eine Familie gründen, gibt es Golden Doodles. Den shitstorm, der dann seitens eingefleischter Pudelfetischisten über uns hereinbricht, mag ich mir gar nicht vorstellen...

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Clowny drängelt sich immer vor - selbst bei der Vergabe frischer Putenhälse. Dabei weiß doch jedes Kind, dass wir dabei artig zu sitzen und geduldig zu warten haben!

Zugegeben, ich habe es in der letzten Zeit versäumt Euch wie gewohnt über meine Sicht der Welt zu informieren. Das hat zwei Gründe: Chefin hat wieder angefangen zu arbeiten und muss erst mal ihr Zeitmanagement auf Vordermann bringen, um neben dem Schwadronieren in ihrer Facebook - Gruppe gnädigst auch noch meine Geschichten zu notieren. Außerdem bin ich selber schwer beschäftigt: Den ganzen Tag lang kümmere ich mich aufopferungsvoll um unseren weißen albernen Knutschclown. Der hängt mir nämlich nach wie vor an der Backe. Ich bin wild entschlossen, aus diesem wuscheligen ungehobelten Kerl, der sich permanent daneben benimmt, ein sozialadäquates verdienstvolles Mitglied unseres Rudels zu formen. Dieses Vorhaben erfordert allerdings meine gesamte Aufmerksamkeit. Denn diese Flitzpiepe ist so fix, dass selbst ich, der ich ja auch noch ein Jungspund bin, Mühe habe ihn im Auge zu behalten. ("Flitzpiepe" ist von der Bedeutung her vergleichbar mit Dummkopf, Trottel oder Depp. Oftmals wird der Begriff aber auch abgeschwächt für Kinder verwendet, die viel Quatsch im Kopf haben). Diese Bezeichnung passt haarscharf zu unserem Fellmonster. Statt dass dieser Clown nun aber voller Enthusiasmus meine Anweisungen befolgt, gewinne ich mehr und mehr den Eindruck, dass er mich nicht ausreichend ernst nimmt. Ich fürchte, bei dem muss ich noch ganz andere Seiten aufziehen...

Undankbar ist dieses weiße Monster und beschwert sich lautstark, wenn ihm etwas nicht passt.

Ich lasse ihn hier mal zu Wort kommen, damit Ihr versteht, was ich meine:


Ansichten eines Clowns:

"Ich bin ein Clown und sammle Augenblicke.

Auch wenn Chefin meint, dass ich nicht richtig ticke.

Im Münsterland kam ich zur Welt,

Chefin verguckte sich - wohin die Liebe eben fällt.

Aufgewachsen im Neuboldschen Knast

brachte mich Frieda vor Liebe um - na, fast.

Dann wurde ich leidlich resozialisiert

und bin an Freiheit und Leben interessiert.

Cicero ist mein vielversprechender Name.

Doch alle rufen mich Clowny, das ist das infame.

Gerne gehe ich daher in Opposition -

Chefin, Wuddel und Meffel zu foppen ist meine Passion.

Niemand kann mir ernsthaft böse sein.

Ich bin ja nur ein Clown und so lebt sich' s fein.

Ein Clown, ein Clown ist immer lustig anzuschau' n.

Doch manchmal überkommt mich auch das Grau' n.

Cicero, der Name verpflichtet -

so manches Mal hätte ich schon über die Welt gedichtet.

Die ist nämlich manchmal gar nicht zu versteh' n.

Das mögen andere Hunde anders seh' n.

Aber was soll ich sagen,

ich will ja auch nicht grundlos klagen.

Wenn Meffel mir den Ball wegschnappt

und Chefin mir den Schuh nicht gönnt - ertappt!

Wuddel gönnt mir nicht mal einen Stock

und knurrt, wenn ich ihn antanze mit rhythmischem Rock.

Das Fressen fließt recht spärlich,

ich könnte viel mehr Putenhälse und Leckerlis verkraften - ehrlich!

Mein dritter Name ist so häufig "Lass das",

mit seinem Ruf verdirbt mir Chefin jeden Spass.

Im Garten buddeln darf ich nicht,

Schuhe knabbern darf ich nicht,

Treppen laufen darf ich nicht,

Zehen knabbern darf ich nicht,

Teppich fressen darf ich nicht -

ich bin ein wirklich armer Wicht.

Das Leben in diesem furchtbaren Rudel

ist selbst für einen schlauen jungen Pudel

äußerst schwierig und manchmal die Pest -

ich hoffe, dass Ihr das nie vergesst.

Sollte ich diesen Sozialdarwinismus jemals überleben,

würde ich glatt einen Dumstorfer Eierlikör heben.

Doch einstweilen bin ich für alle nur der kleine Clown,

immer lustig anzuschau' n..."


Versteht Ihr jetzt, warum ich mit meinen Kräften haushalten und mich ganz auf diesen voll unmöglichen Clown konzentrieren muss?

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