Neuigkeiten ab 28.3.16

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Beppo hat uns voller Neid zu unserem Familienzuwachs gratuliert. Tja, Beppo, Wuddel und ich hatten gar nicht an Familienzuwachs gedacht, wir waren eh' zu zweit. Völlig unerwartet setzten uns die Herrschaften dann diesen albernen weißen Zwerg vor die Nase. Was soll ich sagen? Wir haben ihn in unser Herz geschlossen. Ein Leben ohne Cicero - Clowni? Möglich, aber sinnlos! Chefin schwankte heute Morgen zwischen Herzinfarkt und Eifersucht. Sie packt sich die Welpen immer ins Bett, damit sie nachts durchschlafen und nicht auf dumme Gedanken kommen. Als sie heute aufstand, traute sie ihren Augen nicht: Da schlummerte Cicero selig eng angekuschelt an den Wuddel auf der Hundedecke. Chef hat nachgemessen: 1,20 m ist er mitten in der Nacht vom Bett runtergesprungen! Nun ist Chefin deprimiert: Ein Welpe darf nicht springen, und außerdem findet sie es unerhört, dass Cicero lieber bei uns schläft anstatt mit ihr zu kuscheln. Tja, Chefin, den Cicero bist Du los...!

Gestern auf unserer Wanderung stieg auf einmal Wildgeruch in meine Nase: Wildschweine voraus! Mann, denen habe ich es aber gegeben: Lautes Getöse meinerseits, immer wieder Attacken gehüpft. Und die Schweine? Dickfällige Luder! Was juckt' s das deutsche Schein, wenn sich ein Pudel echauffiert? Chefin war ein wenig frustriert. Sie hätte am Abend gerne Wildschweinbraten serviert. Nun fragt sie sich, wozu sie sich zwei Jagdhunde angeschafft hat. Denn auch Cicero war auf der Pirsch keine große Unterstützung. Wuddel hielt sich eh' im Hintergrund, er hat als Hütehund so gar keinen Jagdtrieb und beobachtet jegliches Wild mit großer Gelassenheit.

Chefin hat dazu mal wieder gedichtet:


"Den Hunden wurde heute was geboten:

Giganten auf vier Pfoten!

Sie tauchten im Wald auf einmal auf,

der Meffel hatte seinen Lauf.

Leider hat er kein Schwein erwischt,

wir hätten gerne Braten aufgetischt.

Auch Clowni war nicht zu bewegen,

mit spitzen Dolchen einen Frischling zu erlegen.

So gab es halt Salat -

ein bißchen fad,

doch immerhin gesund -

und Trofu für den Hund."

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Von Bjarki können wir viel lernen...

Von unserem großen Vorbild Bjarki können wir viel lernen...

Bjarki, Lektion Nr. 1 für Junghunde: "So, Ihr Jungvolk, passt mal auf: Wenn Chefin gleich sagt  SITZ, machen wir alle PLATZ  und sagt sie HIIIIER, bleiben wir einfach nur s t e h e n. Und dann machen wir ein einziges Mal am Tag genau, was sie sagt. Ihr werdet sehen, die wird sich soooooo freuen - 1000 Leckerlis sind uns sicher... Auf geht's!"

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Abend - Appell am Brombacher See
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Trinkfest ist der Clowni - die wichtigste Voraussetzung für einen Camper...

Puh, ich glaube, die Erziehung des kleinen Clowni überlasse ich lieber der Chefin und dem Wuddel. Da gehört doch einiges dazu, so einen Jungspund zu bändigen. Hätte ich nicht für möglich gehalten. Der schnappt sich jeden Schuh und bricht dauernd aus unserem Gehege rings um das WoMo aus. Gott sei Dank läuft er nicht weg, dazu sind wir ihm zu wichtig. Ich beginne zu verstehen, warum Wuddel und Chefin zu mir immer so streng waren. Fast bin ich geneigt zuzugestehen, dass meine Erziehung irgendwie doch zu meinem besten war. Wenn ich dieses ungehobelte freche und aufmüpfige Kerlchen so erlebe, beginne ich ganz allmählich den Sinn der Worte zu verstehen, die Chefin so oft gebrauchte: "Grundgehorsam" und "liebevolle Konsequenz". Was fand ich es schrecklich, wenn Wuddel seinen Stock nicht mit mir teilen wollte oder Chefin mich zwang, mich auf Kommando hinzusetzen oder bei Fuß zu laufen. Ich würde nicht behaupten, dass ich alles schon perfekt umsetze. Chefin reagiert auf meine kleinen Aussetzer aber durchaus verständnisvoll mit dem Wort "Pubertät". Sie meint, drei Söhne und vier Hunde hat sie da schon durchgebracht. Da würde sie das mit mir auch schaffen. Eigentlich könne man mir - wie allen Pubertieren vor mir auch - ein Schild umhängen: "Wegen Umbauarbeiten vorübergehend geschlossen".

Jedenfalls weckt der kleine Clowni bei mir viele Kindheitserinnerungen. So viel gibt es zu entdecken, dauernd wird man getreten, weil man den Herrschaften zwischen die Beine gerät. Oft brechen Menschen in Entzückensschreie aus: "Oh Gott, wie süß!" Jedenfalls bewundere ich die Souveränität eines Wuddel, der klare Ansagen macht: Kommt der Clowni seinem Fressnapf oder seinem Stock zu nahe, wird einmal geknurrt. Zieht sich der Welpe dann nicht sofort zurück, schnappt Wuddel einmal in die Luft in seine Richtung. Das reicht allemal, um den Lütten in seine Schranken zu weisen. Der Lütte respektiert den Wuddel viel mehr als mich. Wenn wir ausgehen, läuft er artig neben Wuddel her und beeilt sich, nicht den Anschluss zu verpassen. Weitestgehend ignoriert Wuddel den Lütten. Manchmal lässt er sich huldvoll herab ihm Augen und Ohren zu putzen. Und der Lütte? Buhlt um Wuddels Anerkennung und freut sich halb tot, wenn er sich neben den Wuddel auf die Decke legen darf.

Chefin meint, mir würde noch etwas an innerer Reife fehlen einen Welpen groß zu ziehen. Ich könne aber als "Assistant Teacher" Erfahrungen sammeln und durchaus für den Welpen auch ein gutes Vorbild sein. I'll do my very best!

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Cicero - Clowni hat alles im Griff! Ziemlich beste Freunde...
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Diese schöne Decke hat der Jungspund von den Züchtern bekommen. Jetzt muss er sie mit mir teilen!
Cicero - Clowni mag auch kein schlechtes Wetter - sehr sympathisch!
Oh oh, das riecht nach Ärger mit Chefin, wie ich nocht aus eigener leidvoller Erfahrung weiß...

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